Salon & Zubehör / Aufbewahrung
Zwölf Fächer. Keine Ausrede für Unordnung.
Eine kleine Kommode für Haar- und Friseursachen. Gebaut aus Birkensperrholz, nicht aus einem Möbelhaus – weil ein einfacher Aufbewahrungsort offenbar ein vollständiges Werkstattprojekt sein musste.

Gedacht als kleine Aufbewahrungskommode für die Haar- und Friseursachen meiner Frau – also für Dinge, die besser aufgehoben sind als in einer Schublade, die man irgendwann nur noch mit Vorsicht öffnet.
Den Anfang machten 3 mm starke Premium-Birkensperrholzplatten. Bevor der Laser auch nur einen Millimeter schneiden durfte, bekamen sie eine Vorbehandlung mit wasserbasierter Littlefair-Beize in Treibholzgrau. Das nimmt dem Holz die freundliche Baumarktoptik und gibt ihm die ruhigere, etwas robustere Grundlage für den Rest.
Anschließend wurden die einzelnen Bauteile mit dem xTool S1 ausgeschnitten und graviert. Zwölf Fächer bedeuten dabei nicht einfach zwölf Schubladen: Sie bedeuten viele kleine Verbindungen, Ausrichtungen und den Moment, in dem man sehr froh ist, die Teile vorher sortiert zu haben.
Der goldene Abschluss kam danach von Hand: Blattgold-Imitat auf den Verzierungen und dem Deckel. Nicht unbedingt die effizienteste Art, Kleinteile zu verstauen. Aber eine ziemlich gute, wenn das Ergebnis am Ende auch stehen bleiben darf.
Werkstattablauf
Kurze Ausschnitte statt Videodateien in Spielfilmlänge.


